Wir sind die Protestantische Kirchengemeinde Herschweiler-Pettersheim

Unser Leitbild

Wir sind unterwegs mit Jesus Christus und zu ihm hin.
Wir wollen Gott in unserer Mitte feiern.
Wir wollen Jesus und unserem Nächsten dienen.
Wir wollen durch den Heiligen Geist das Evangelium weitersagen.

Auf dem Presbyterwochenende im Januar 2004 hat das Presbyterium das Leitbild formuliert, das kurz und prägnant beschreibt, was die Protestantische Kirchengemeinde prägt und ausmacht. Unser Leitbild ist geprägt vom Doppelgebot der Liebe (Matthäus 22,37-40) und dem Missionsbefehl (Matthäus 28,18-20):

Wir wollen Gott in unserer Mitte feiern
Der Gottesdienst ist der Mittelpunkt des Gemeindelebens. Die Sonntagsgottesdienste werden in den vier Orten (an Feiertagen an den beiden Hauptorten mit Kirche) gefeiert und alle 14 Tage findet während des regulären Gottesdienstes der Kindergottesdienst statt.. Daneben haben sich verschiedene Formen entwickelt, z.B. Lobpreisabend in freier Form, Tauferinnerungs-, Familiengottesdienst, gregorianische Christnacht und Osternacht u.a. Dem vielfältigen Angebot entsprechend sind Lektoren ehrenamtlich engagiert. Ferner ist ein mit voller Stelle beschäftigter Jugendreferent auch im Gottesdienstbereich tätig. Das Anliegen, das gemeinschaftliche Leben auch in den Alltag zu integrieren, findet seinen Ausdruck in den werktäglichen Andachten und Abendmahlsfeiern.

Wir wollen Jesus und unserem Nächsten dienen
Es bestehen Angebote, die im Wesentlichen von einer ehrenamtlichen Mitarbeiterschaft getragen werden: Hauskreise, Jugendkreis, Gesprächskreise, Lektoren, Männerrunde, „Tafelrunde“, Gemeinsamer Nachmittag, Eltern-Kind-Kreis „Rasselbande“, Girls Club, Jungschar, KiGo-Team, Teenagerkreis Mosaik, Redaktionsteam Gemeindebrief, Planungsteam, Besuchsdienstkreis, Liturgischer Singkreis, Arbeiten auf Kirchengelände, Kleidersammlung, Bastelwerkstatt für Brasilien u.a.

Wir wollen durch den Heiligen Geist das Evangelium weitersagen
Neben den Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit, der Präparanden- und Konfirmandenarbeit, des Besuchsdienstkreises usw., bestehen langjährige und intensive Kontakte zu Missionaren, die in verschiedenen Ländern der Erde Menschen dienen, denen es an Lebenshoffnung und Mitteln fehlt.

Klicken Sie durch die Reiter unserer Chronik und die Geschichte unserer Kirchengemeinde!

2020er: Aktuelle Chronik

2020 – Pfarrer Robin Braun verlässt die Gemeinde.  Zum Artikel

2020 – Mit der Gründung des Öffentlichkeits-Teams, der neuen Homepage und dem neuen Instagram-Account wurde die digitale Präsenz der Gemeinde auf ein neues, modernes Level gehoben.

2021 – Gemeindereferent Simeon Kloft verlässt mit seiner Frau Jenny die Gemeinde nach 3 Jahren. Zum Artikel

2021 – Die Renovierung des Pfarrhauses wurde abgeschlossen. Viele ehrenamtliche Helfer haben sowohl in Herschweiler-Pettersheim als auch in Ohmbach das Kirchengelände auf Vordermann gebracht.

2021 – Pfarrer Robert Fillinger tritt die Pfarrstelle an. Zum Artikel

2021 – Waldemar Radegin, von 2016 – 2018 unser Gemeindereferent, brach mit seiner Familie nach Peru auf, um dort in der Mission zu arbeiten.

2021 – Verabschiedung von Klaus und Dorothea Simon aus dem Missionsdienst für Brasilien. Zum Artikel

2021 – Hilde Kurz wird nach 30 Jahren aus ihrem Dienst als Kirchendienerin verabschiedet – Zum Artikel

2021 – In der Gemeinde werden 5 Ehrenpresbyter ernannt: Leonhard Müller, Arno Straßer, Stefan Kurz, Günter Friedrich, Dieter Rübel – Zum Artikel

2022 – Aussendung von Klaus und Dorothea Simon nach Angola – Zum Artikel

Einführung von Pfarrer Robert Fillinger
Verabschiedlung Klaus & Dorothea Simon
Verabschiedung Simeon Kloft, Jenny Kloft - Kirche Herschweiler-Pettersheim
Leonhard Müller, Arno Strasser und Stefan Kurz bei der Ernennung als Ehrenpresbyter
Dieter Rübel und Günter Friedlich bei der Ernennung als Ehrenpresbyter
Hilde Kurz wird aus ihrem Dienst als Kirchendienerin verabschiedet
Presbyterium der Kirchengemeinde Herschweiler-Pettersheim, Gruppenbild

Das waren die 2010er Jahre: Die Gemeinde in einer Zeit des Wandels

2010 – Der kleine Fichtenwald auf dem Kirchengelände in Herschweiler-Pettersheim war nach gut 40 Jahren ausgewachsen. Das Gelände wurde mit Laubgehölzen neu aufgeforstet.

2011 – Bauernmarkt in Ohmbach: Über 80 Helfer haben den Verkaufsstand der Kirchengemeinde unterstützt.

2012 – Bau des Gemeindehauses in Ohmbach abgeschlossen. Mit mehr als 1600 ehrenamtlichen Helferstunden wurde das neue Gemeindehaus umgebaut und ermöglicht nun einen barrierefreien Zugang zur Christuskirche.

2012 – Thorsten Holler beginnt sein Anerkennungsjahr als Gemeindereferent in unserer Gemeinde. Gemeinsam mit seiner Frau Rebecca leitete er den Jugendhauskreis.

2013 – Verabschiedung von Werner Meier in den Ruhestand. 41 Jahre hat er mit seinem Dienst als Diakon in der Gemeinde gearbeitet und viele Segensspuren hinterlassen.

2013 – Die Sanierung des Kleinspielfeldes in Herschweiler-Pettersheim wurde begonnen. Dafür wurden 2013 rund 700 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet.

2014 / 2015 – Bauernmarkt in Herschweiler-Pettersheim

2015 – Pfarrer Thomas Drumm und seine Frau Julia verlassen die Gemeinde nach 14 Jahren.

2016 – Die Arbeiten am neuen Multifunktionsfeld auf dem Gelände der Kirchengemeinde sind abgeschlossen. In mehr als 1000 Arbeitsstunden wird der Umbau mit vielen Helfern realisiert.

2016 – Gemeindereferent Thorsten Holler verlässt mit seiner Frau Rebecca die Gemeinde nach 5 Jahren.

2016 – Kristina und Waldemar Radegin kommen für ein einjähriges Gemeindepraktikum in die Kirchengemeinde.

2017 – Pfarrer Robin Braun tritt die Pfarrstelle an.

2017 – Leonhard Müller wird für seinen Dienst als Prädikant in der Gemeinde ordiniert.

2018 – Beim Solilauf in St. Ingbert absolvieren 1.561 Teilnehmer 62.998 gelaufene Runden für die Arbeit der Kindertagesstätte des ETB in Brasilien.

2018 – Jugendereferent Simeon Kloft kommt in die Gemeinde.

2019 – Der Jugendraum im Jugendheim in Herschweiler-Pettersheim wurde mit vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden renoviert und neugestaltet.

2020 – Pfarrer Robin Braun verlässt die Gemeinde.

 

Baumfällaktion Blockhäuser
Bauernmarkt 2011
Renovierung Gemeindehaus Ohmbach
Renovierung Gemeindehaus Ohmbach
Verabschiedung Werner Meier
Verabschiedung Werner Meier
Arbeiten am Kleinspielfeld.
Abrissarbeiten am Kleinspielfeld.
Arbeitseinsatz am Kleinspielfeld.
Anstoßen auf eine arbeitsreiche Zwischenetappe.
Der neue Fallschutzbelag wurde von einer Firma aufgebracht.
Das fertige Kleinspielfeld erstrahlt in der Sonne.
Bauernmarkt 2014
Verabschiedung Thomas Drumm
Sommerfest 2015 und Verabschiedung Thomas Drumm
Verabschiedung Thorsten Holler
Ordination Leonhard Müller
Solilauf 2018
Fertig renovierter Jugendraum

Im neuen Jahrtausend: Aufbruch unter der Jugend

Seit Sommer 2000 war Pfarrer Thomas Drumm in der Kirchengemeinde tätig. Mit ihm wurde der Besuchsdienstkreis ins Leben gerufen.
Starken Zulauf erfuhren die Krabbelgottesdienste etwa drei Mal im Jahr in der Kirche. Die Gottesdienste wurden von der Mutter-Kind-Gruppe „Rasselbande“ vorbereitet.
Ein Jugendmitarbeiterkreis kümmerte sich besonders um die Belange in der stark wachsen­den Jugendarbeit: Teenagerkreis „Mosaik“, Jugendbibelkreis „Oase im Turm“, Jugendgottesdienste „YouGo“.
Durch die Einstellung von David Schultze (als Zivildienstleistender) konnte das Jugendheim fast täglich geöffnet werden. Dieses Angebot wurde von vielen Jugendlichen genutzt.

Praktikanten und FSJ’ler in den 2000ern:

2003 Jasmin Mohrbacher, geb. Bonhagen (Praktikantin)
2004 – 2005 David Schultze (FSJ)
2005 – 2006 Andreas Mang (FSJ)
2005 – 2006 Sandra Theiß, geb. Volckart (Praktikantin)
2006 – 2007 Nathanael Enke (FSJ)
2007 – 2008 Svetlana Wolf, geb. Kolesnikova (FSJ)
2008 – 2009 Janine à Tellinghusen (Anerkennungspraktikantin)
2009 – 2010 Markus Engelke (FSJ)
2010 – 2011 Esther Sheldrick (FSJ)

Seit Juni 2001 wohnten Julia und Thomas Drumm im Pfarrhaus und freuten sich über viele – gerade Jugendliche –, die gerne vorbeischauten.
David Schultze bereicherte als Zivildienstleistender die Gemeinde.

CTX – Woche 2003

Die ctx-Woche im April 2003 mit der Band der Christusträgerbrüder war ein Höhepunkt der letzten Jahre. Fast 2.000 Besucher sind zu den acht Abenden in Langenbach gekommen. Es hat einfach alles gepasst: Die Musik, die Verkündigung, die Dekoration, das Buffet, die ganze Atmosphäre haben zum Bleiben an den Abenden eingeladen. Viele aus den vier Dörfern haben zum Gelingen der Woche beigetragen.

Br. Gerd und Br. Bodo während der ctx - Woche in Langenbach
Gopsel - Rock & Folk - Pop waren die Genres der ctx - Band

Jubiläumswochenende: 50 Jahre Kirche in Herschweiler-Pettersheim

Vom 8. bis 10. Oktober 2004  feierte die Gemeinde das 50-jährige Jubiläum der Kirche in Herschweiler-Pettersheim. Das Festwochenende begann mit einem Rockkonzert – nicht nur für die Jugend. Zwei Bands sorgten am Freitagabend für Stimmung in der Kirche: „Swordcut“ aus Herschweiler-Pettersheim und „Desert Rain“ aus Bielefeld.

Am Samstagabend erzählten Zeitzeugen aus 50 Jahren Kirchengeschichte. Mit dabei waren Pfarrer Gerhard Weber, der Gospelchor „Good News“ und das Blech-Bläser-Ensemble des Musikvereins. Auch die beiden ehemaligen Pfarrer Günther Moll und Uwe Schutte waren anwesend. Der Abend endete mit einem Empfang im Jugendheim.

Am Tag der Kirchenweihe (Sonntag) stand der Dank und das Lob Gottes im Mittelpunkt. Im Festgottesdienst um 14 Uhr predigte Oberkirchenrat Dr. Bümlein und die Chöre aus Langenbach und Herschweiler-Pettersheim haben gesungen. Im Anschluss waren alle zum Kaffeetrinken im Jugendheim eingeladen.

Mit Gründung der Kirchengemeinde „Herschweiler-Petters­heim“ (1954) wurde die neu erbaute Kirche der Mittelpunkt für alle vier Orte. Darum waren auch alle Bürgerinnen und Bürger aus Herschweiler-Pettersheim, Langenbach, Krottelbach und Ohmbach zum Feiern eingeladen.

Kirchenrenovierung

Im Jahr 2004 wurde die Kirche St.Michael in Herschweiler-Pettersheim renoviert und erneuert.

15 Helfer haben Anfang Juli die Kirche St. Michael leergeräumt und die Orgel abgedichtet.
Josef Buse aus Rodalben bei der Montage der neuen Turmuhr.
Die Steinmetze waren beim Sandstrahlen des Bodens kaum noch zu erkennen.
Roland Kaiser flext auf dem Kirchturm in 17 Meter Höhe die Eisen für die Turmhahnbefestigung.
Malermeister Renner aus Kusel gestaltet die Decke des Altarraums neu.
Hans Cassel und Werner Ulrich beim Streichen der Stahlbänder an den Holzsäulen.
Die leergeräumte Kirche während der Renovierungsarbeiten.

Das waren die 90er: Generationenwechsel

In den 90ern wurde das Jugendheim erweitert, um für die wachsende Gemeindearbeit ansprechende Räume zu haben. Die Neunziger brachten nicht nur neue Räume, sondern auch einen neuen Pfarrer. Nach über 33 Jahren in der Gemeinde ging Pfarrer Moll in den Ruhestand. Sein Nachfolger wurde Pfarrer Uwe Schutte.
Am 22. Juli 1995 heirateten Hanna-Rose und Uwe Schutte in der Kirche in Herschweiler-Pettersheim. Wenige Wochen später trat Uwe Schutte seinen Dienst an. Er wirkte fünf Jahre als Pfarrer in der Kirchengemeinde. Ihm lag besonders der Kontakt zu denen am Herzen, die sich von der Kirche entfremdet haben.
In einem großen Gottesdienst am 1. April 1990 wurden Dorothea und Klaus Simon aus Herschweiler-Pettersheim von der Kirchengemeinde als Missionsehepaar nach Brasilien ausgesandt. Sie haben in Dourados eine Kindertagesstätte aufgebaut und unterstützen brasilianische Gemeinden in der Evangelisation. Außerdem wurde 1993 der Gospelchor “Good News” während einer Gemeindefreizeit bei der Christusträger Bruderschaft in Ralligen gegründet.

Am 22. Juli 1995 heirateten Hanna-Rose und Uwe Schutte in der Kirche in Herschweiler-Pettersheim. Wenige Wochen später trat Uwe Schutte seinen Dienst an.
Foto: Dorothea und Klaus Simon mit ihren fünf Jungs: Daniel, Sebastian, Jonas, Rafael und André
Der Jugendchor "Good News" während einer Veranstaltung im Jesus House 1998 in Kaiserslautern.

Das waren die 80er: Neues wagen

Die 80er waren geprägt durch viele Bibelwochen (z.B. mit den Bibelschülern von der Klostermühle), durch Praktikanten und Missionare, die die Gemeinde besucht haben. 1988 zählte die Gemeinde über 20 Gebetszellen. Mit dem Frühstückstreffen für Frauen (seit 1986) und dem Männer-Dämmer-Schoppen (seit 1989) wagte man sich auf neues Gebiet.
Das erste „Frühstückstreffen für Frauen“ in der Pfalz fand am 20. Novem­ber 1986 in Herschweiler-Pettersheim auf Initiative von Frau Moll und Frau Meier statt. Fast 100 Frauen kamen ins Jugendheim (Foto) zu dem Thema „Mut für heute und morgen“. Weil der Saal damit an seine Grenzen kam, ging man zum zweiten Frühstückstreffen ins Dorfge­meinschaftshaus Langenbach. Doch auch dieser Saal wurde bald zu klein. Seit 1988 sind die Frühstückstreffen in Kusel in der Fritz-Wunderlich-Halle. Zu den beliebten Veranstaltungen kamen bis zu 950 Frauen.
Den ersten Männer-Dämmer-Schoppen gab’s am 13. Oktober 1989 im Dorfgemeinschaftshaus Langenbach mit über 100 Männern. „Wir wollen gesellschaftlich aktuelle und persönliche Themen vom christlichen Standpunkt her beleuchten und darüber ins Gespräch kommen.“, erläutert Müller das Anliegen der Veranstaltung.

Vikare und Praktikanten in den 80ern:

1980 – 1982 Vikar Gottfried Steffens
1981 Praktikantin Gisela Göhrlich
1982 Praktikant Armin Kniesz
1983 Praktikantin Ruth Hetzner
1983 – 1985 Vikar Johannes Berthold
1987 – 1990 Praktikant Ulf Peter Johann

Das erste „Frühstückstreffen für Frauen“ in der Pfalz fand am 20. Novem­ber 1986 in Herschweiler-Pettersheim statt.

Das waren die 70er: Die Gemeinde wächst

Die 70er waren geprägt durch ein reges Gemeindeleben. Vieles, was heute selbstverständlich ist, nahm damals seinen Anfang.
Seit 1969 wird die Christnacht gefeiert. Seit 1971 gibt es die Bildbetrachtungen in der Karwoche und die Osternacht. Seit der Ölkrise 1973 (Sonntagsfahrverbot) feiert die Gemeinde jeden Sonntag in allen vier Orten Gottesdienst. Dies ist möglich, weil bis heute Lektoren ihren Dienst versehen. Mittwochs gab es Wochengottesdienste und samstags den Wochenschlussgottesdienst, der von Jugendlichen gestaltet wurde. 1977 war der erste Segnungsgottesdienst an Neujahr.
Im Jugendheim trafen sich fast täglich Jugendliche, besonders aber samstags zu den „Offenen Abenden“. 1973 gab es 16 Kinder-, Jungschar und Jugendgruppen und in allen vier Orten einen Kinder­gottesdienst. Am Gymnasium Kusel wurde der Schülerbibelkreis ins Leben gerufen. Die Band „New Minds“ hatte Einsätze in ganz Deutschland. 1977 wurden meh­rere Hauskreise gegründet. Ein Höhepunkt in der Jugendarbeit waren 1978 die „Lord’s Days“: eine Jugendwoche mit der Christusträger-Band in der Diskothek in Herschweiler-Pettersheim.
Bis 1975 gab es zwei Kirchengemeinden mit je eigenen Presbyterien: „Herschweiler-Pettersheim“ (mit Langenbach) und „Ohmbach“ (mit Krottelbach). Im Januar 1975 haben die beiden Presbyterien einstimmig beschlossen, am 1. April die zwei Kirchengemeinden zu einer Kirchengemeinde mit einem Presbyterium zu vereinen. Der neue Name „Protestantische Kirchengemeinde Ohmbachtal“ konnte sich allerdings nicht durchsetzen.

So sah das Kirchengelände Ende der 70er aus. Links neben dem (alten) Jugendheim steht das Konfirmandenhaus. Zwischen Jugendheim und den Übernachtungshütten ist das Freiluft-Schachfeld zu erkennen.
1971 kamen Diakon Werner Meier und seine Frau Ute nach Herschweiler-Pettersheim.

Das waren die 60er: Der Aufbruch

In den 60ern geschah in der Gemeinde ein geistlicher Aufbruch: Hauskreise und eine rege Jugendarbeit sind entstanden. Geradezu revolutionär waren die Jazz-Gottesdienste in der Kirche.
Am 1. Januar 1961 wurde Herschweiler-Pettersheim mit Langenbach, Krottelbach und Ohmbach eine Pfarrei. Drei Monate später verließ Pfarrer Puttkammer die Gemeinde. Sein Nachfolger war Pfarrer Johannes Günther Moll. Er hat die Gemeinde über 33 Jahre geprägt.

1963 hielt Prediger Katzenmeier in Ohmbach eine Bibelwoche und lud zu einer Freizeit im Martin-Butzer-Haus (Bad Dürkheim) ein. Daraufhin ist in Ohmbach der erste Hausbibelkreis entstanden. Das war für die Kirchengemeinde etwas ganz Neues. Es folgten jährliche Bibelwochen in allen vier Dörfern. Immer mehr Menschen kamen zum Glauben.

Aus dieser Zeit stammen auch die ersten Kontakte zur Christusträger-Bruderschaft. Die erste Konfirmandenfreizeit 1964 bei den Brüdern in Bensheim war der Beginn einer tiefen Verbundenheit, die bis heute anhält. Im Herbst 1964 spielten die Christusträger mit ihrer Jazz-Band erstmals in Herschweiler-Pettersheim in einem Gottesdienst. Die Rheinpfalz titelte damals „Eine Neuheit, die von vielen erst ‚verdaut’ werden muss – Die Alten waren skeptisch“.

Inspiriert durch die Beatles und die Christusträger gründeten Jugendliche aus der Gemeinde 1965 eine eigene Band: die „New Minds“. Schon bald hatten sie sich einen Namen gemacht und spielten auch außerhalb der Gemeinde. Ihren ersten Auftritt hatten sie in Darmstadt bei den Marienschwestern als „Vorband“ zu den Christusträgern.

Baugeschichte in den 60ern:

1963 Bau des Pfarrhauses
1963 – 1964 Bau des Jugendheims
1964 Kirche wird innen neu gestrichen / Turmzimmer ausgebaut
1969 – 1970 Bau des ersten Übernachtungshauses

Schwester Hedwig Stadtler arbeitete seit 1951 in der Kirchengemeinde, hielt Mädchenkreis und Kindergottesdienst und war eine treue Beterin. 1968 wurde sie von Pfarrer Moll aus ihrem Dienst verabschiedet.
Pfarrer Moll verliest die Urkunde bei der Grundsteinlegung des Jugendheims am 21. Oktober 1963. Die Jugendarbeit entwickelte sich zu einem Schwerpunkt der Gemeinde.
Die „New Minds“ in der Bandbesetzung von 1967 (v.l.n.r.): Dieter Heinz (Trompete und Gesang), Klaus Hartmuth (Gitarre und Gesang), Gunther Heintz (Schlagzeug), Wolfgang Zastrau (Gitarre), Willi Heinz (Bass).
1969 wurde das erste Übernachtungshaus auf dem Kirchengelände gebaut. Damals waren die Kiefern noch kniehoch. Bis heute werden die beiden Häuser von Kinder- und Jugendgruppen genutzt.

Ein langer Wunsch geht in Erfüllung: eine eigene Kirche!

Am Anfang – in den 50ern – ging es vor allem darum, die neu gegründete Gemeinde auszustatten und zu organisieren. Denn bis 1954 hatte Herschweiler-Pettersheim keine eigene Kirche, sondern gehörte mit Langenbach zur Pfarrei Konken.

10. Oktober 1954: Oberkirchenrat Ebrecht und Pfarrer Friedrich Schmitt (Konken) bei der Schlüsselübergabe vor der Kirchentür. Mehrere hundert Gäste waren erschienen. Viele von ihnen mussten draußen der Lautsprecherübertragung des Gottesdienstes folgen.

Die Geistlichen der Gemeinde in den 50ern:

01.05.1955 – 30.09.1955 Vikar Ernst Kossak
01.12.1955 – 02.09.1956 Vikar Günter Blauth
01.12.1956 – 15.04.1961 Pfarrer Jesko von Puttkammer

Bei den Planungen der Kirche ließen sich die Presbyter von Martin Luthers Trutzlied „Ein feste Burg ist unser Gott“ leiten. Die Kirche solle „wie eine feste Burg über dem Dorf thronen und wie ein Hort der Sicherheit … Schutz gewähren“ heißt es in der Chronik. – Hier erfahren Sie mehr über die Geschichte der Kirche St. Michael.

Kirche-außen-St.Michael-Herschweiler-Pettersheim
21. Juni 1953: Pfarrer Alfred Michel mit der Urkunde, die in den Grundstein eingemauert wurde.)
Oberkirchenrat Ebrecht und Pfarrer Friedrich Schmitt (Konken) bei der Schlüsselübergabe vor der Kirchentür.

Gemeindeleitung

Ehrenamt

Sich konkret in das Reich Gottes zu investieren, ist ein wichtiger Teil des Christseins und damit nicht nur Aufgabe der hauptamtlichen Mitarbeiter. Jeder Christ hat gottgeschenkte Gaben und Talente (Epheser 4:11), die er in die Gemeinde Gottes einbringen kann (1. Petrus 4:10). Indem wir zusammenarbeiten und einander dienen, kann die Gemeinde Christi gebaut werden. Dazu gehört natürlich auch das Ausrüsten und Fördern von Mitarbeitern innerhalb der Gemeindearbeit.

Du mit deinen Gaben bist das fehlende Puzzleteil für die Gemeinde. Es gibt viele Möglichkeiten sich zu engagieren: in der Kinder- und Jugendarbeit, im Musikteam, in der Gottesdienstgestaltung, in der Garten- und Landschaftspflege, bei Reparaturen an und in den Gebäuden, uvm.

Falls du dir vorstellen kannst, in einem Bereich mitzuwirken oder ganz andere Talente und Begabungen hast, melde dich gerne bei den Ansprechpartnern der einzelnen Gruppen oder über unser Kontaktformular bei uns.

Wir freuen uns auf dich und deine Begabung!

Renovierung Jugendraum

Mission

Für unsere Kirchengemeinde war und ist es bis heute ein wichtiges Anliegen, den Blick über unseren Tellerrand zu richten und Missionare und Gemeinschaften in verschiedenen Ländern der Erde finanziell und durch Gebet zu unterstützen. Dadurch hat sich ein Netzwerk von Kontakten und Begegnungen entwickelt, das schon über viele Jahre besteht. Damit die persönlichen Beziehungen gestärkt und lebendig gehalten werden, kommen die Missionare und Mitarbeiter von den Gemeinschaften immer wieder in unsere Gemeinde und berichten von ihrer Arbeit. Zusätzlich erhalten wir Rundbriefe, die in unserer Kirchengemeinde verteilt werden und an der Missionswand in der Kirche in Herschweiler-Pettersheim zur Ansicht aushängen.

In Deutschland haben die Christusträger Schwestern Häuser in Auerbach, Hergershof, Rödermark und Künzelsau.  Der Christusträger Waisendienst versorgt und betreut durch Patenschaften derzeit ca. 2000 Kinder aus Armutsverhältnissen in fünf Ländern weltweit.

Neben den beiden Gästehäusern in Triefenstein bei Würzburg und Ralligen am Thuner See arbeiten die Brüder der Christusträger Bruderschaft in zwei Auslandsstationen verantwortlich mit.

Die SMD hat drei verschiedene Arbeitsbereiche. Es sind dies die Schüler-SMD, die Hochschul-SMD und die Akademiker-SMD. Sie hat Kontakt zu rund 600 Schülerbibelkreisen, ist mit Hochschulgruppen in mehr als 80 Universitäten vertreten und bietet 20 Fachgruppen für Akademiker an.

Burghard Schunkert leitet in Bethlehem im Westjordanland ein Hilfswerk für behinderte Kinder und Erwachsene. Zu den Aufgaben gehören ein Kindergarten, eine Förderschule für behinderte Kinder, eine Ausbildungsstätte und ein Gästehaus.

Open Doors ist ein internationales überkonfessionelles christliches Hilfswerk, das sich in über 60 Ländern der Welt für Christen einsetzt, die aufgrund ihres Glaubens diskriminiert oder verfolgt werden.

Licht im Osten ist eine Missionsgesellschaft in Deutschland und der Schweiz, deren Hauptanliegen die Verbreitung des Evangeliums sowie humanitäre und soziale Hilfe in Osteuropa und Zentralasien ist.

Seit über 40 Jahren ist die Stadt Chilpancingo in Mexiko die Heimat von Gottfried und Ursula.

Armin arbeitet in Babenhausen in Hessen mit Asylanten. Er kümmert sich um deren Integration und bietet Sprachkurse an.

Klaus und Dorothea sind schon seit vielen Jahren auf einer Missionsstation in Dourados in Brasilien tätig. Neben Dourados gehören zum ETB noch die Missionsstationen Ijui, im Süden von Brasilien und Alta Floresta, im Amazonasgebiet.

Beryl und Wolfgang leben in Birmingham in England. Sie haben früher als Englischlehrer im Jemen gearbeitet und dabei ihren Glauben an Jesus weitergegeben und bei der Gründung von Gemeinden geholfen.

Förderverein

Die missionarischen Aufgaben der Kirchengemeinde fördern

Der “Förderverein für die Protestantische Kirchengemeinde Herschweiler-Pettersheim e.V.” hat sich zur Aufgabe gesetzt, die Kinder-, Jugend- und Erwachsenenarbeit sowie die Missionare in der Weltmission, die mit der Kirchengemeinde verbunden sind, zu unterstützen.

Der Förderverein lebt vom Mitmachen, Weitersagen und Anstiften. Gemeinsam tragen ist für jeden leichter. Wenn Sie sich darüber freuen, dass in der Kirchengemeinde ein umfangreiches Angebot für alle Altersgruppen vorhanden ist und Sie gerne dabei mithelfen möchten, dass dies so bleibt und künftig wichtige Aufgaben noch angepackt werden können, dann werden Sie Mitglied im Förderverein.

Der Jahresbeitrag beträgt 24 Euro.

Vorsitzender: Christof Kurz, Am Hühnerberg 22, 66903 Ohmbach, Tel. +49  6386 404408 Mail: foerderverein@kirche-hp.de

Stv. Vorsitzender: Leonhard Müller, Maiwaldstraße 82, 66909 Krottelbach, Tel. +49 6386 5334 Mail: foerderverein@kirche-hp.de

Vorstand des Fördervereins der Kirchengemeinde Herschweiler-Pettersheim

Die Bankverbindung des Fördervereins der Kirchengemeinde:
Förderverein für die Prot. Kirchengemeinde Herschweiler-Pettersheim e.V. IBAN: DE58 5405 1550 0006 0026 20
BIC: MALADE51KUS (Kreissparkasse Kusel)

Kirchengelände

Die Protestantische Kirchengemeinde Herschweiler-Pettersheim ist eine ländliche Gemeinde im Kreis Kusel. Sie besteht aus den vier Dörfern Herschweiler-Pettersheim, Langenbach, Ohmbach und Krottelbach. Dazu gehört ein großzügig gestaltetes Gemeindezentrum in Herschweiler-Pettersheim mit Kirche, Pfarrhaus, Jugendheim/Gemeindehaus, zwei Übernachtungshütten, einem Kinderspielplatz, einem neu gestalteten Multifunktionsplatz und einer Kirche mit kleinem Gemeindehaus in Ohmbach.

Die Kirchen & Gottesdiensträume unserer Gemeinde

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